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Dr.
Franziska Rauch wurde 1960 in Bayern geboren, ihre Eltern waren Naturwissenschaftler.
Sie wuchs im Bergland der Alpen auf und erlebte eine christlich geprägte
Kindheit, studierte Medizin, hat promoviert und arbeitet als praktische
Ärztin in eigener Praxis. Pyar ist verheiratet und lebt in München in einer Wohn- und Lebensgemeinschaft mit Menschen, die ihre Arbeit mittragen und organisieren. Die Suche nach Wahrheit und ihr Durst, das Wesen der Wirklichkeit zu verstehen führte sie 1990 zu Osho (1931-1990), dem indischen Gelehrten und Mystiker, der für seine wachrüttelnde Art und häufig konfrontative Vermittlungsweise bekannt geworden ist. Er gab ihr den Namen PYAR (Sanskrit Pyar: Liebe). Oshos Vermittlung, die den Wert vieler Traditionen des Ostens und Westens aufnimmt und besonders zum tieferen lebensnahen Verständnis des Buddhismus im Westen beigetragen hat, war für Pyar klärend und prägend. Begleitet von Samarpan Golden konnte Pyar immer beständiger erfahren, was als spirituelles Erwachen oder auch Erleuchtung bezeichnet wird. Er war es auch der Pyar zu ihrem autobiografischen Erfahrungsbericht „Reise ins Nichts“ anregte. Das Buch beschreibt Pyars Weg zu dem, was moderne westliche Philosophie als „stabiles geistiges Eins-Werden eines Menschen mit dem unbegrenzten Sein“ definiert. |
Zeitgleich begann
Sie in der Form des Satsang (Sanskrit: Begegnung in/mit Wahrheit) anderen
Menschen zu vermitteln, was der wesentliche Wert ihres Erfahrens
ist, das nicht unbedingt religiös sein muss, aber die Persönlichkeit
eines Menschen grundsätzlich zu öffnen vermag.
Seit 1999 lehrt und
vermittelt Pyar auch in mehrtägigen Retreats und Intensives. |
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"Wenn
wir die ökologische Situation, unseren Umgang mit Ressourcen, die
wirtschaftliche Situation, die politische Situation in vielen Ländern
betrachten, wenn wir offen sind, die vielen Ungerechtigkeiten und Leiden,
die wir uns gegenseitig im Großen und im Kleinen antun, zu sehen,
dann dürfen wir nicht in Mutlosigkeit verfallen. Vielmehr ist es
ja so, dass trotz all dem in jedem Wesen die Buddhanatur, die wahre Natur
des Geistes klar scheint, und in jedem Wesen Liebe und Mitgefühl
vorhanden sind. Es gilt nur dies zu ent-decken, zu leben, den Geist zu
schulen und zu klären. Und hier kommt es auf jeden Einzelnen an."
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